Dynamics CRM und OneNote: Integration mit Hilfe von Outlook

Nachdem vor einiger Zeit das Thema Integration mit Dynamics NAV 2013 vorgestellt wurde, ist heute mal Dynamics CRM an der Reihe. Die Plattform Dynamics CRM 2013 wurde vor kurzer Zeit gestartet und ist deshalb besonders interessant zur näheren Betrachtung. Zwar unterstützt auch die neue Version von Dynamics CRM keine direkte Schnittstelle zu OneNote, allerdings können wir eine Integration mit Hilfe des Outlook-Clients erreichen.

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Der Outlook-Client hat aufregende Zeiten hinter sich. Nachdem dieser vor ca. 2 Jahren aufgrund zahlreicher Abstürze praktisch nicht nutzbar war, so ist er heute deutlich stabiler im Betrieb. Zunächst betrachten wir das Kontext-Menü (Rechtsklick) und können so Metadaten sämtlicher CRM-Entitäten Richtung OneNote integrieren. Die Struktur sollte im Notizbuch dahingehend vorbereitet werden, dass pro CRM-Entität ein Abschnitt angelegt wird. Anschließend wird für einen abgerufenen Datensatz automatisch eine Seite angelegt.

ms2Über einen Klick auf den Hyperlink “Verknüpfung mit Outlook-Element” kann der Datensatz über die Web-Anwendung abgerufen werden. Diese Referenz bleibt auch über Qualifizierungen hinweg erhalten. Dies wurde getestet zwischen Lead und Verkaufschance: der Datensatz war weiterhin unter dem selben Link erreichbar. Auch das Single-sign-on funktioniert tadellos und verlangt keine erneute Eingabe der Nutzerdaten ab. Jedoch ist das händische Verschieben einer Notizseite in einen anderen Abschnitt nun empfehlenswert.

Fazit: zwar ist funktioniert die Integration zwischen CRM und OneNote über Outlook nur halbautomatisch (Abschnitte müssen einmalig händisch angelegt werden), jedoch ist dies bei einer überschaubaren Anzahl an CRM-Entitäten überschaubar. Das wichtigste Kriterium, nämlich die Verlinkung der Notizseite mit dem CRM-Datensatz, ist erfüllt.

Autor: Karsten Ulferts

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One Response to Dynamics CRM und OneNote: Integration mit Hilfe von Outlook

  1. Hallo Karsten, ich bin in unserem Skype-Talk vor einigen Stunden tatsächlich über dieses Thema mit einem “jaja, das wird schon passen” hinweg gegangen. Umso faszinierender ist es, dass ich tatsächlich in der Zwischenzeit bei einem Kunden diese Verknüpfung für einen Prozess anbringen konnte.

    Es bestätigt einmal mehr unsere gemeinsame These, dass wir als Berater erst die Informationen, die beim Kunden entstehen, identifizieren müssen, bevor wir alles mit Technik erschlagen. Das Meiste ist den Lösungen bereits enthalten, es muss nur erkannt und vermittelt werden.

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