Visitenkarten scannen mit Office Lens und OneNote

Die Erfassung von Visitenkarten-Daten kann manuell eine Menge Zeit in Anspruch nehmen, zumal die manuelle Übertragung der Daten bei Telefonnummern oder E-Mail-Adressen recht anfällig für Tippfehler ist. Bisher kannten wir Office Lens als Foto-App mit eingebauter Bild-Optimierung, die Fotos von Whiteboards oder Dokumenten optimiert und anschließend in OneNote (OneDrive!) ablegt. Dank einem aktuellen Update ist dies nun auch mit Visitenkarten möglich.

Als Endergebnis erhalten wir mehr als nur ein Foto der Visitenkarte. Wir erhalten eine automatisch generierte Übersicht, die mit den erkannten Informationen (Phone, EMail, etc.) befüllt wird. Ebenfalls angehängt wird die ausgefüllte Kontakt-Datei (.vcf), die es erleichtert, die Daten in Outlook abzulegen.

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Bild 1: Endergebnis Selbstversuch (Notizseite und Outlook-Business Card)

Aber zunächst alles ganz auf Anfang. Zugegeben habe ich es der App im Test nicht ganz einfach gemacht, um sie so auf Herz und Nieren testen zu können. Wichtig ist dabei natürlich vor allem der Kontrast zwischen Text und Hintergrund auf der Visitenkarte. Absichtlich habe ich die Aufnahme um 90 Grad gekippt aufgenommen. Zunächst wirkt die Aufnahme im Sucher noch relativ unscharf (Bild 1). Als Foto-Modus wählen wir “Visitenkarte” aus (Bild 2).

Bild 2: Erstellen des Fotos mit Office Lens

Bild 3: Wählen des Foto-Modus

Auf Bild 4 ist bereits das optimierte Zwischenergebnis sichtbar. Die App setzt die Eckpunkte zur Bild-Optimierung automatisch, allerdings kann man diese auch manuell justieren (Bild 5).

Bild 4: Optimierte Aufnahme

Bild 5: Manuelle Justierung der Eckpunkte

Optional kann man der Aufnahme noch einen Bezeichner mitgeben, der später unterhalb des Fotos auf der Notizseite auftauchen wird (Bild 6). Da die OneNote Service-API im Hintergrund mittlerweile auch benutzerdefinierte Notizbücher unterstützt, können wir uns ein beliebiges Notizbuch aus OneDrive aussuchen, um das Foto von der Visitenkarte zu übertragen. Auch den Abschnitt können wir selbst bestimmen (Bild 7).

Bild 6: Hinzufügen eines Bezeichners

Bild 7: Wahl von Notizbuch und Abschnitt

Anschließend wird die Aufnahme in die Cloud übertragen, sodass wir von überall aus und mit allen Geräten darauf zugreifen können (Bild 8). Das Ergebnis überrascht zunächst angenehm. Via OneNote Service API wird mittels HTML eine hübsche Übersicht erzeugt, die strukturiert und automatisch mit ausgelesenen Daten gefüllt wird (Bild 9). Bis hier sind keine Fehler beim Auslesen erkennbar.

Bild 8: Upload des Fotos in OneDrive

Bild 9: Ansicht der Notizseite im WindowsPhone

Lediglich bei der Übertragung der Daten in die Outlook-Business Card (.vcf) scheint es zu kleineren Übertragungsfehlern gekommen zu sein. Hier musste ich händisch etwas nachbessern. Grundsätzlich aber eine sehr nützliche Erweiterung, die die neuen Möglichkeiten der OneNote Service-API umfangreich ausnutzt.

Autor: Karsten Ulferts

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